Gedanken und Texte zu Senioren

von

Detlef Wolfgang Scholz

aus Vechelde

Ich mache mir Sorgen um die alten Menschen in der heutigen Zeit.

Ein Grund, warum ich diese Seiten veröffentliche. Ich hoffe, dass die alten Menschen bei den Lesern noch Anerkennung und Verständnis finden.

Ich war 28 Jahre als Heimleiter in verschiedenen Alten- und Pflegeheimen in NRW und Niedersachsen tätig.

Da ich immer mehr den Eindruck gewinne, dass wir in einer MENSCHLICHEN EISZEIT leben und die Achtung vor dem Alter sinkt, finde ich es wichtig, sich immer wieder darüber Gedanken zu machen.

Wichtig ist es aber auch, über die Menschen nachzudenken, die sich bereit erklärt haben, in dem schweren Beruf der Altenpflege tätig zu sein und dort immer mehr Einbußen in ihrer eigenen Lebensqualität erleben.

Die meisten Politiker interessieren sich nicht für die Lebensqualität und das Wohlergehen der Pflegenden.

Deshalb habe ich an die Politiker geschrieben, (siehe Seite: Brief an Politiker) und ihnen den Spruch, (siehe Seite: Lebensweisheit und Zur Besinnung), zum Nachdenken und zur Besinnung mitgegeben.

Mein Lebensmotto:

Es entsteht nichts Gutes,

außer man tut es

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Helft uns helfen!

Alte Menschen gehen in die Heime, weil sie krank sind, Hilfe brauchen oder keine Angehörigen mehr haben.

Wir, die wir noch draußen leben und oft noch nicht an unser eigenes Alter denken, sprechen in der heutigen Zeit viel oder nur vom Geld.

Fragen des Geldes rücken bei uns Menschen immer mehr in den Mittelpunkt unseres Lebens.

Geld regiert die Welt, nicht nur in der Politik sondern auch bei uns.

Wir sind nicht so blind, um zu wissen, dass ohne Geld kein normales Leben zu führen ist. Doch etwas macht uns große Sorgen, die sich in folgenden Worten widerspiegelt:

Menschliche Eiszeit!

Menschlichkeit, Verständnis und Herzenswärme

lassen sich nicht mit Geld kaufen und daran krankt unsere Gesellschaft.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenpflege versuchen, den ihnen anvertrauten alten Menschen Hilfe in ihrer Lebenslage zu geben, durch Fachlichkeit und menschliche Zuwendung im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Jeden Tag gehen sie nach Hause mit einem Gefühl der Unzulänglichkeit, doch nicht genug für die Heimbewohner getan zu haben, weil sie mit der fachlichen Betreuung sehr ausgelastet sind.

Was alle wollen, aber nur unzureichend leisten können, ist die ganz persönliche Zuwendung, die jeder so dringend nötig hat, denn der Mensch besteht nicht nur aus seinem Leib, sondern auch aus seiner Seele.

Deshalb brauchen wir Menschen, die ehrenamtlich helfen, besonders die Einsamen, ohne Angehörige mitzubegleiten, nicht in der Pflege, sondern mit menschlicher Nähe, Gespräch und Zuhören.

Helfen Sie mit, traurige Augen in frohe Augen zu verwandeln.

Sprechen Sie mit uns!

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenpflege