Die Geschichte der U 1



Vom Bahnhof Bärenschanze wurde dann weiter gebaut- in Richtung Nachbarstadt Fürth.
Nächste Ziele waren die Errichtung der Bahnhöfe - Maximilianstraße und Eberhardshof.
Auf dieser Strecken wurde in offener Bauweise gebaut.
Der Bahnhof Maximilianstraße dient heute auch als Umsteigpunkt, für die Buslinien aus dem nordwestlichen Stadtgebiet.
Eine grosse freie Fläche erlaubte die Anlage eines Busbahnhofes - ähnlich wie am Bahnhof Frankenstraße und in Langwasser Mitte.
Dann ging es weiter Richtung Eberhardshof , ab Eberhardshof verläuft die U1 bis zur Stadtgrenze oberirdisch, von Muggenhof - Stadtgrenze auf einer Hochbahnstrecke.

Der Bahnhof Eberhardshof liegt mit der Straße auf einer Ebene, kurz vor Eberhardshof taucht die U-Bahn kurz vor der Regerstrasse (Regerstrasse war mal Strassenbahnhaltestelle, können sie sich noch daran erinnern ?)
und der Volksfestplatz war auch dort) -- an die Oberfläche wieder auf.
Der Bahnhof Eberhardshof bekam ein gewölbtes Betondach.
Bei den weiteren Bau nach Fürth und bei den Umarbeitungsarbeiten der Hochbahnbrücke Muggenhof - Stadtgrenze wurde der Strassenbahnverkehr eingestellt.

Einige Geschäftsleute befürchteten, dass mit dem U-Bahnbetrieb ihr Umsatz zurückgehen würde - und zwar erklärte mir eine Ladenbesitzerin in der Fürtherstrasse :
Wie die Strassenbahn noch fuhr, da sahen die Fahrgäste mein Geschäft und der eine und der andere kam und kaufte was, jetzt sehen die Fahrgäste nur noch Dunkelheit im Tunnel und Neonbeleuchtung an den Bahnsteigen.
Der andere war ein Geschäftsinhaber in der Ludwigstrasse der klagte auch, dass früher etliche Strassenbahn Fahrgäste zu ihm kamen um zu kaufen, denn im Vorbeifahren sahen die Leute seine Werbefläche. Heute meinte er, fahren alle unterirdisch - und die meisten fahren sowieso bis Station Lorenzkirche.

Eine Kioskbesitzerin in der Südstadt deren Kiosk direkt neben der U-Station lag, gab zu Bedenken, dass man im U-Bahnhof auch einen Kiosk errichtete. Da kaufen die Fahrgäste bestimmt bei mir nix mehr sagte Sie immer.

So hat alles sein für und sein wider.


Am 20.06.1981 war der Zeitpunkt der Eröffnung der Strecke
Bärenschanze - Maximilianstrasse - Eberhardshof.
Fast 13 km U-Bahnstrecke waren fertig.

Sehr viele Beschäftigte der AEG und der Quelle kamen zu den U-Bahn Fahrern - und freuten sich über diese gute Verbindung.
Wenn jemand direkt fahren konnte vom Wohnort zum Arbeitsplatz - wirklich eine feine Sache.
Die Nachbarstadt Fürth war nur noch ein Katzensprung entfernt.

Die Strassenbahn wurde eigestellt.
Die Buslinie 80 übernahm in dieser Zeit die Aufgabe der Strab.

Am 20.03.1982 wurde der Bahnhof Jakobinenstrasse in Fürth eröffnet- ab diesen Zeitpunkt war Fürth U-Bahnstadt.

Die U1 auf Nürnberger Gebiet war fertiggestellt nach 15 Jahren Bauzeit.

22 U Bahnhöfe waren Fertiggestellt.

Es wurde so richtig gefeiert.


An der Oberfläche der Jakobinenstrasse befand sich die Endstation der Fürther Buslinien. Man liess also alle Buslinien in Fürth zur Jakobinenstrasse fahren - und dort hatten die Fahrgäste direkten U-Bahnanschluss.
Die Fahrzeit von Langwasser Süd bis Fürth Jakobinenstrasse betrug 28 Minuten.
Da sieht man den grossen Vorteil zwischen einen Verkehrsmittel das auf eigenen Trassen nach Signalen fährt
und dem Auto das sich dem Verkehr auf der Strasse anpassen muss.

Die Anwohner rund um die Jakobinenstrasse - klagten zwar teilweise über den Lärmpegel durch den Busverkehr, aber es sollte ja nicht für immer sein, bei Fertigstellung der Strecke bis Fürth Hauptbahnhof kam die Endhaltestelle dorthin.

Am 07.12.1985
errreichte die U 1 den Fürther Hauptbahnhof.
Genau zu den Zeitpunkt vom Jubiläum 150 Jahre deutsche Eisenbahn.

Damit waren 2 Städte mit einander verbunden, ausserdem 2 Hauptbahnhöfe , -der Nürnberger Hauptbahnhof und der Fürther Hauptbahnhof.
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