Trinkwasser, so wichtig wie noch nie.

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Durch den Reichtum an Flüssen, Bächen und Seen in unseren Ländern, wie Deutschland, Österreich und Schweiz, um nur einige zu Länder nennen haben wir leider verlernt zu schätzen, wie kostbar jeder Tropfen Trinkwasser ist.

Aktuell!

Bedingt durch die vermutliche Klimaverschiebung haben wir heuer (2003) einen sogenannten „Jahrhundertsommer“ mit extremen Temperaturen.
Dies erfreut natürlich alle Sonnenanbeter aber wenn man bedenkt wie sehr ältere und kranke Menschen darunter leiden mag einem schon die reine Freude daran vergehen.

Besonders die Länder wie z.B. Portugal und Italien und viele andere erleiden eine Dürrekatastrophe in ungeheuren Ausmass.
Wäre es da nicht auch Aufgabe der EU zu helfen?
Und sei es nur durch Hilfe bei den sich immer mehr ausbreitenden Waldbränden.

Aber auch in Österreich und Deutschland macht sich die anhaltende Trockenheit schon in einigen Teilen durch grosse Ernteausfälle bemerkbar.

Man fragt sich warum diese Klimaveränderung auf uns zukommt, meines Erachtens liegt es unter anderen durch den verantwortungslosen Raubbau an den Bäumen, sei es nun im Regenwald oder sonstigen Teilen der Welt.
Ausserdem sollte jede Stadtverwaltung sehr sorgsam mit dem Grün in den Städten umgehen.
Auch jeder Gartenbesitzer sollte sich sehr gut überlegen, ob er Bäume vielleicht aus Gründen die nachrangig sind wie zum Beispiel: Mehrarbeit durch das Wegräumen des Laubes oder der "anfallende Schmutz" von Baumsamen, aus seinem Garten entfernt.

Doch nicht nur daran liegt es, auch der zunehmende Tourismus mit den Flugzeugen und Autos trägt wesentlich dazu bei.

Nicht zuletzt könnte viel zum Umweltschutz beigetragen werden, wenn Grosstransporte mit der Bahn und nicht mit dem LKW durchgeführt würden.

Natürlich ist mir klar, dass manches fast nicht durchführbar ist, aber muss es immer Griechenland, Mallorca oder Bangkok sein?
( Es liegt mir ferne hier jemanden ein schlechtes Gewissen zu machen, denn jeder hat ein Recht dort Urlaub zu machen wo er es gerne möchte. )
Aber auch Deutschland, Österreich und die Schweiz haben so viel Schönes zu bieten, es wäre sicher eine Überlegung wert.

Es wäre schön, wenn jeder ein klein wenig dazu beitragen könnte.

Leider verschwenden wir Unmengen an besten Trinkwasser für Garten, WC und andere Dinge wo problemlos ganz normales Grundwasser verwendet werden könnte.

Besonders möchte ich an die Politiker appellieren, die zum Teil, wie zum Beispiel in Österreich nicht viel dagegen unternehmen, dass Seen und Seengebiete ans Ausland verkauft werden.

Werte Politiker auch Ihr habt Kinder und Enkel, denkt wenigstens an diese, denn Geld kann man nicht trinken.

Zum Thema Wasserkraftwerke möchte ich bemerken, diese sind natürlich immer ein grosser Eingriff in den Kreislauf der Natur. Darum sollte man bei der Planung derselben sehr sensibel vorgehen. Und gewisse Gruppierungen von sogenannten "Umweltschützern" sollten bedenken, dass Strom aus Wasserkraft noch immer die beste Lösung ist.

Man sollte auch anerkennen, dass die Kraftwerksbetreiber immer mehr bemüht sind, Kraftwerke möglichst schonend zu bauen. Und Strom braucht jeder und dieser ist heute nicht mehr wegzudenken.

Jeden Garten Besitzer möchte ich ans Herz legen, wenn möglich zur Bewässerung des Gartens eine eigene Grundwasserpumpe zu verwenden.

Wenn man bedenkt, dass ein Liter Motorenöl circa eine Million Kubikmeter Grundwasser verseucht, kann man sich natürlich auch vorstellen, dass Chemie, wie Unkrautvernichter nicht gerade zur Verbesserung des Grundwassers führen.

Darum im Garten raus mit Kunstdünger, Spritzmitteln und anderen Chemiebomben. Die chemische Industrie wird mich jetzt zwar verwünschen und sagen, die Mittel sind heute nicht mehr umweltschädlich oder zumindest weniger schädlich. Aber in einen Garten, wo das ökologische Gleichgewicht noch stimmt, gibt es genübend Nützlinge die für die Vernichtung der Schädlinge sorgen.

Wenn man natürlich aus falschen Ehrgeiz den Rasen noch "grüner" haben will als der Nachbar dann wird man ohne eine chemische Keule nicht herumkommen, sollte aber bedenken, dass dann im Frühling keine einzige Blume wie Schneeglöckchen, Himmelschlüssel und dergleichen das Herz erfreut.

Aber im Endeffekt muss jeder für sich entscheiden und es liegt mir fern jemanden zu verurteilen, der glaubt Chemie im Garten verwenden zu müssen. Ich möchte nur zum Nachdenken anregen und hoffe es ist mir gelungen.

Damit auch unsere Kinder und Enkel noch Wasser zu trinken haben.


Noch gibt es unsere wunderschönen und lebenswichtigen Seen.


Tipps zum Umweltschutz, natürlich ist mir bewusst, dass nicht alles immer und überall möglich ist.
Jedoch sollen diese Ratschläge weitgehend zu einer gesunden Umwelt beitragen.

Die Einweckgläser können jedes Jahr aufs Neue verwendet werden.
Einwegverpackungen wie Weissblechdosen und Gläser werden dadurch vermieden.

Alte Verpackungsgläser können Sie für das Einkochen non Marmeladen verwenden. Mit einem schönen Etikett versehen, werden sie zu hübschen Marmeladegläsern.

Menüschalen und andere Verpackungen von Fretiggerichten sind typische Einwegverpackungen. Diesen Abfall vermeiden Sie wenn Sie selber kochen.

Kaufen Sie Kochzutataten dort, wo sie mit wenig Verpackung und auf den kürzesten Weg angeboten werden, z.B. Gemüse und Obst vom örtlichen Markt.

Wählen Sie bei Ihren Einkauf ganz bewusst umweltfreundliche Produkte. Achten Sie dabei sowohl auf den Inhalt als auch auf die Umweltverträglichkeit der Verpackung.

Mit einem Einkaufskorb brauchen Sie keine Nylon oder Papiertragetaschen und vermeiden so unnötigen Abfall. Auch Baumwolltaschen sind sehr praktisch und handlich.

Eine Milchkanne ist eine Mehrwegverpackung für viele Jahre. Tagtäglich können Sie damit frische Milch vom Bauern holen, ohne dass Abfall entsteht.

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Milch vom Bauern zu holen, kaufen Sie Milch in Mehrwegflaschen bzw. entsorgen Sie die Milchverpackungen über die dafür vorgesehen Abfallsysteme.

Lassen Sie sich Blumen vom Gärtner und Floristen, wenn überhaupt, dann so einpacken, dass möglichst wenig und umweltverträgliches Verpackungsmaterial verwendet wird.

Blumen aus denm eigenen Garten sind ein Stück direkte Natur. Wenn sie verblüht sind, kommen sie über die Kompostierung wieder in den natürlichen Kreislauf.

Alles was Sie im eigenen garten oder Balkon anbauen, braucht keinen Transportweg und keine Verpackungen, um in Ihre Küche zu gelangen.

Wenn Sie einen eigenen Garten haben, können Sie einen Komposthaufen anlegen. Dann können sie beobachten, wie aus Ihren Bioabfällen wertvoller Humus wird.

Selbstgemachter Saft kann jedes Jahr in die selben Flaschen abgefüllt werden. Dadurch vermeiden Sie viele unnötige Verpackungsabfälle.

Achten Sie beim Einkaufen von Getränken darauf, dass diese in Mehrwegverpckungen abgefüllt sind. Vermeiden Sie Einwegflaschen, sowohl aus Glas und besonders aus Kunststoff.

Schöne Puddingformen können immer wieder verwendet werden, mit selbst gekochten Pudding vemeiden Sie Einwegplastikbecher.

Bei Ausflügen, in der Schule oder beim Sport eine wiederbefüllbare Trinkflasche ist praktisch. Im Gegensatz zu Getränkedosen ist sie umweltfreundlich und wiederverschliessbar.

Eine gesunde Jause (Brotzeit) sollte auch eine gesunde Verpackung haben. Verwenden Sie deshalb eine praktische Jausenbox.

Kräutertee aus dem eigenen Garten ist ein wunderbares Naturprodukt und ein schöner Beitrag um VerpackungsAbfall zu vermeiden.

Achten Sie beim Einkauf auf unnötige Verpackungen. Verwenden Sie zum Beispiel ein Teeei. So vemeiden Sie einzeln verpackte Teebeutel.

Achten Sie beim Weihnachtsschmuck auf seine Umweltverträglichkeit. Wählen Sie natürliche Dekorationen, wie z.B. Strohsterne, die gut recycelbar sind.

Die Vermeidung von Verpackungsabfällen ist besonders in der Weihnachtszeit ein wichtiges Thema. Der Weihnachtssack ist ist eine umweltschonende Geschenkverpackung.


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